Webcontrolling
Wie sich Erfolg im Internet messen lässt
Webcontrolling bietet einen kompletten Methodenbaukasten zur Erfolgsmessung im Internet. Es hilft Unternehmen, den Schlüssel für ihren Online-Erfolg zu verstehen: ihre Nutzer. So erfahren Websitebetreiber, was die Besucher auf ihren Seiten tun und welche Ziele sie dort verfolgen. Und: Webcontrolling liefert Ansätze, wie Betreiber ihren Nutzern ein Erfolgserlebnis auf ihrer Website ermöglichen. So können Unternehmen ihre Online-Strategie laufend verbessern und sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.
- Was suchen die Nutzer auf meiner Website?
- Ist mein Online-Angebot erfolgreich?
- Wenn ja, warum, und wie kann ich es verbessern?
- Wenn nicht, warum brechen Nutzer ihren Besuch ab?
- Wie motiviere ich sie zu bleiben? Wie verhelfe ich ihnen zu einem Erfolgserlebnis und mache sie so zu zufriedenen und loyalen Kunden?
Wir helfen Ihnen, Ihre Geschäftsziele in messbare Ziele für den Erfolg Ihrer Website zu übersetzen. Wir unterlegen Ihre Online-Angebote mit einer wirksamen Erfolgsmessung. Wir ermöglichen Ihnen, Ihre Website laufend zu verbessern.
Erfolgsmessung fängt bei den Zielen an
Die Praxisbilanz bei der Online-Erfolgsmessung fällt dagegen ernüchternd aus: Neun von zehn Unternehmen verzichten völlig auf Erfolgskontrolle im Web. Die übrigen verschenken wertvolles Potenzial. Meist, weil sie nicht genau wissen, was sie messen sollen. Der Grund: Sie haben ihre Ziele im Internet nicht präzise definiert.
Wirksame Erfolgsmessung setzt darum noch vor dem Einsatz technischer Lösungen an. Unternehmen müssen ihre Geschäfts- und Kommunikationsziele für ihre Online-Aktivitäten definieren und beschreiben. Diese werden dann in technische Erfolgskriterien für eine Website übersetzt und einem bestimmten Verhalten der Nutzer zugeordnet. Ein Dienstleistungsunternehmen zum Beispiel ist vornehmlich an Kontakten zu potenziellen Kunden interessiert. Wenn Besucher also für den Download eines Whitepapers oder einer Studie ihre Kontaktdaten hinterlassen, ist das ein Erfolg.
Webtracking-Tools liefern quantitative Daten
So genannte Webtracking-Software misst die dazu passenden Kennzahlen, im angeführten Beispiel etwa auf Basis von Downloadzahlen oder ausgefüllten Kontaktformularen. Webtracking arbeitet quantitativ, das heißt, entsprechende Tools zählen bestimmte Zugriffe und Zustände einer Website und bereiten daraus statistische Berichte auf. Die bekanntesten Tracking-Werte sind Klickzahlen, Seitenbesuche, Verweildauer oder Besucher.
Dabei gilt: Einen Aussagewert erhalten die Werte nur in Bezug auf zuvor definierte Ziele. Hohe Klickzahlen etwa bedeuten an sich noch keinen Erfolg. Erst wenn das Geschäftsmodell des Betreibers zum Beispiel auf Online-Werbung basiert, wird ein relevanter Erfolgsindikator daraus. Das kostenfreie Google Analytics ist die bekannteste Webtracking-Lösung am Markt. Für den professionellen Einsatz empfehlen sich die zahlreichen kostenpflichtigen Produkte wie eTracker, Webtrekk, WiredMinds oder Omniture.
Die Ziele der Nutzer nicht vergessen
Dabei dürfen Unternehmen nicht außer Acht lassen, dass ihre Website-Besucher eigene Ziele verfolgen. Ein Internetauftritt ist somit erfolgreich, wenn er nicht nur seinem Betreiber nützt, sondern auch Nutzen für die Anwender stiftet. So wollen Besucher zum Beispiel ein Produkt kaufen, einen Artikel lesen, eine Datei herunterladen oder sich informieren.
Betreiber müssen also herausfinden, mit welchen Ansprüchen Nutzer ihre Website betreten. Solche Informationen lassen sich nicht durch quantitative Verfahren ermitteln, wie sie beim Webtracking zum Einsatz kommen. Denn sie liefern keine Antworten auf Fragen wie: Warum kommen die Nutzer auf meine Site? Kommen sie mit einer konkreten Kaufabsicht oder nutzen sie meine Website zur Recherche? Nach welchen Informationen suchen sie? In welcher Form?
Die Frage nach den Motiven der Nutzer lässt sich mit Hilfe qualitativer Verfahren beantworten. Diese sind aufwendiger als quantitative Ansätze. Die einfachste Methode ist, die Nutzer direkt zu fragen, zum Beispiel über gestützte Interviews oder Onlinefragebögen. Häufig eingesetzt werden auch Workshops, bei denen Experten testen, wie sich Anwender mit einer Benutzeroberfläche zurechtfinden.
Das strategische Dreieck
Wirksame Erfolgskontrolle besteht im Netz somit aus drei strategischen Bausteinen:
- klar definierten Zielen (Kontakte, Warenumsätze, Vertragsabschlüsse etc.),
- quantitativen Daten über das Nutzerverhalten (Downloads, Verweildauer, Klickhistorien etc.),
- sowie qualitative Informationen über die Ziele und Meinungen der Nutzer.
Mit dieser Kombination erhalten Unternehmen eine solide Entscheidungs- und Konzeptionsgrundlage für ihre Website. Das strategische Dreieck liefert auch die Basis für ein erfolgreiches User-Experience-Design, das Betreiber- und Nutzeranforderungen in einem einheitlichen Entwurf abdeckt.
Kontaktieren Sie uns
Wir informieren Sie gerne, wie Sie unser Know-how in Sachen Webcontrolling nutzen können.