Studie zur Omni-Channel-Nutzung veröffentlicht

Ist Omni-Channel für Händler ein Muss, um künftig im Wettbewerb bestehen zu können? Welche Erfahrungen haben sie damit bereits gesammelt? Was funktioniert besonders gut und welche Stolpersteine gilt es zu umgehen? Einblicke aus der Praxis bietet die neue qualitative Studie „Spielwiese Omni-Channel? Qualitative Insights von Händlern und Marken“. Die Studie basiert auf Tiefeninterviews mit Entscheidern namhafter Handelsunternehmen.

Die Studienergebnisse zeigen auf, dass die größte Omni-Channel-Herausforderung nicht in der technischen Umsetzung liegt. „Der Einstieg ins Thema Omni-Channel setzt vor allem einen Wandel der Unternehmenskultur sowie der Organisationsstrukturen voraus“, sagt Sven Ehrmann, Unit-Direktor Transaktion bei der nexum. „Um erfolgreich zu sein, müssen von der Geschäftsführung, über die Zentrale bis hin zur Verkaufsfläche alle Mitarbeiter über spezifische Vertriebskanäle hinweg denken. Denn es zählt vor allem der Gesamterfolg und nicht immer nur der Umsatzanteil einzelner Kanäle.“

Dabei sollte auch in einem technisierten Umfeld der Kunde stets im Kern der Betrachtung bleiben, wie Oliver Hoeck, Geschäftsführer bei digitalDNA betont: „Auch und gerade wenn die Möglichkeiten für Händler wachsen, müssen sie ihre Kunden über Loyalty-Programme noch besser kennenlernen und ihre Services auf Basis dieser Erkenntnisse weiterentwickeln. Nur über intensiven und direkten Austausch mit ihren Kunden können sie wirklich besondere Erlebnisse schaffen und enttäuschen sie nicht mit mittelmäßigen Lösungen und komplizierten Workarounds.“

„Die Aussagen der an der Studie teilnehmenden Händler belegen zudem, dass sich Omni-Channel-Services nicht dazu eignen, Fehler in den einzelnen Vertriebskanälen zu kaschieren oder auszugleichen“, ergänzt René Helbig, Geschäftsführer bei BE EXCELLENT. „Im Gegenteil, sie erhöhen eher deren Sichtbarkeit. Daher tun Unternehmen, die sich im Bereich Omni-Channel engagieren, gut daran, die klassischen Vertriebskanäle trotz der vielen neuen digitalen Möglichkeiten nicht zu vernachlässigen. Denn am Ende des Tages basieren Erfolge nicht nur auf der digitalen Verlängerung, sondern auf dem strategischen Zusammenspiel aller Maßnahmen.“
nexum als beratungsorientierter Full-Service-Dienstleister, digitalDNA mit seinem langjährigen Handels-Know-how sowie BE EXCELLENT als profilierter E-Commerce-Dienstleister engagieren sich über reine Kundenprojekte hinaus im Bereich Omni-Channel.

Die Studienergebnisse können interessierte Händler und Pressevertreter online als PDF-Dokument anfordern.

  • Datum:
    26.Januar 2016
  • Besonderheit:
    PRAXISORIENTIERTE EINBLICKE AUS ERSTER HAND
  • Ansprechpartner:
    Schreiben Sie sven.ehrmann@nexum.de eine Mail